Tagungsband, Gläubiger-Strategien bei krisenbehafteten Unternehmen
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Uhlig, Stefan (Hrsg.) |
| Gläubiger-Strategien bei krisenbehafteten Unternehmen im Vorfeld einer möglichen Insolvenz. Tagungsband su-consulting Oktober 2002 |
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| ISBN 3-925575-32-4, Paperback, 10,00 Euro |
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| Der Link zum Buch bei buchhandel.de |
Diplom Volkswirt
Stefan Uhlig
(Herausgeber)
Gläubiger-Strategien
bei krisenbehafteten Unternehmen
im Vorfeld einer möglichen Insolvenz
mit Beiträgen von:
Gerhard Bruschke / Burkhard Franke / Heike Spies
Dr. Jörg Lauer
Dr. Rolf Leithaus
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lück
RiAG Dr. H. Vallender
Tagungsband
su-consulting-Fachtagung
18./19.Oktober 2002
Inhalt:
Geleitwort des Herausgebers/Veranstalters 7
2002, das Jahr der Insolvenzen? 9
Handlungsbedarf für Schuldner und Gläubiger !
Dr. Andreas Rein, Rechtsanwalt, Frankfurt
Neue Zeitschrift für das Recht der Insolvenz und Sanierung (NZI)
Moderator der Veranstaltung
Externe Beratung in der Unternehmenskrise: 15
Was kann sie leisten, was nicht.
Praktische Ansatzpunkte für abgestimmtes zielgerichtetes Vorgehen.
Diplom-Volkswirt Stefan Uhlig, Sanierungsberater, München
Bankinterne Überlegungen und Strategien bei Beurteilung 43
und Fortführung notleidender Kreditengagements.
Erwartungen an den Unternehmer und seine(n) Berater.
Dr. Jörg Lauer, Bankvorstand, Mainz
Bedeutung der Going-Concern-Prämisse bei Prüfung der 71
Sanierungsfähigkeit von Unternehmen.
Prof. Dr.Dr.h.c. Wolfgang Lück, WP/StB, Technische Universität München
Die Liqui-Prüfung als neues Instrument der Finanzverwaltung 85
zwischen Betriebsprüfung und Vollstreckung
Erste Erfahrungen und Ergebnisse eines bundesweiten Projektes.
Gerhard Bruschke/ Burkard Franke/ Heike Spies, Finanzamt Meschede/NRW
Vermeiden von Anfechtungsrisiken in der Unternehmenskrise 109
Dr. Rolf Leithaus, Rechtsanwalt, Köln
Insolvenzantrag: die bessere Sanierungsalternative ? 137
Erste praktische Erfahrungen mit der Neuen Insolvenzordnung
Dr. Heinz Vallender, Richter am Amtsgericht Köln
Sehr geehrte Damen und Herren,
Experten erwarten für 2002 einen neuen Höchststand an Insolvenzen. Statistiker haben errechnet, dass in Deutschland alle 15 Minuten ein Unternehmen Pleite geht und infolgedessen jeden Tag 1.500 Arbeitsplätze verloren sind. Auch im nächsten Jahr wird sich keine Verbesserung der Lage abzeichnen.
Längst hat diese Negativ-Entwicklung das Rückgrat unserer Volkswirtschaft, die gut drei Millionen Klein- und Mittelbetriebe quer durch alle Branchen, schwer belastet. Mitnichten betrifft es nur Unternehmer, die schlecht wirtschaften. Erfolg und Misserfolg liegen heute dicht beieinander sagte vor Jahren treffend der einstige VW-Sanierer José Ignacio López. Vor allem bedingt durch Zahlungsausfälle insolventer Kunden geraten auch per se gesunde Unternehmen in eine ernste Krise.
Die Banken stehen täglich vor schwerwiegenden Entscheidungen. Ihr Verhalten entscheidet in den meisten Fällen, ob ein gefährdetes Unternehmen weitermachen kann oder nicht. Die Diskussion um Basel II setzt dem noch die Krone auf.
Die betriebswirtschaftlich fundierte Fortbestehensprognose eines Unternehmens in der Krise ist zum entscheidenden Maßstab geworden. Bei Beurteilung von Sanierungsfähigkeit und -würdigkeit sollten Unternehmen und Banken vertrauensvoll zusammenwirken. Einer qualifizierten externen Beratung kommt in dieser kritischen Phase eine wichtige Bedeutung zu.
Aus diesem Grund habe ich zu meiner ersten externen su-consulting-Fachtagung eingeladen. Gemeinsam wollen wir ausloten, welche Verbesserungsmöglichkeiten sich bei der gemeinsamen Bewältigung von Unternehmenskrisen ergeben.
Hochkarätige Referenten unterstützen uns dabei. Für ihre Beiträge zum Gelingen der Tagung darf ich mich herzlich bedanken.
München, im Oktober 2002
Stefan Uhlig
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