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Die printul Story


An der Pinnwand im Verlagsbüro hängt immer noch ein kleiner inzwischen schon vergilbter Briefumschlag mit dem Absender "Justizbehörden München Postfach 8000 München 35." Der Stempel trägt das Datum "7.8.85", die Portogebühr betrug damals noch 80 Pfennige.

Normalerweise löst ein Brief mit diesem Absender beim Empfänger nicht gleich Freudentaumel aus, doch hier war es so. Denn das Schreiben kam vom Amtsgericht. Unter der Nummer "HRB 76772" wurde die "printul Verlagsgesellschaft mbH" mit Sitz in Deutschlands eigentlicher Verlagshauptstadt München eingetragen.

"Erstellung und Herstellung von Verlagsobjekten aller Art, auch für andere Verlage" lautet schlicht die Angabe bei "Gegenstand des Unternehmens". In der Register-Spalte "Vorstand, Persönliche haftende Gesellschafter, Geschäftsführer, Abwickler" steht nach wie vor nur ein Name: "Uhlig, Stefan, Diplom-Volkswirt in München."

So erklärt sich der Name "printul" auf dem markanten Signet, das durch ein Preisauschreiben für junge Graphik-Schüler entstand.


Das war sie also, die Geburtstunde eines Verlages, der in den folgenden Jahren all die Höhen und Tiefen, all die Himmel-hoch-jauchzenden und zu-Tode-betrübten Stimmungslagen durchleiden musste, die andere Unternehmensgründer auch so oder ähnlich durchmachen.

Doch im Vergleich zu manch anderen Verlagsgründungen hat das printul-Schiff alle Klippen und Untiefen überstanden und segelt heute, nach nunmehr über 15 turbulenten Jahren, in ruhigen und sonnigen Gewässern. Immer noch ungebunden und ohne Konzern im Rücken. Das bleibt auch so.

Es schien jedoch nicht immer die Sonne.

 

Während uns derzeit der Wahnsinn bei Rindern große Probleme bereitet, gibt es dieses Phänomen schon lange bei der sogenannten Krönung der Schöpfung. Denn Mitte der achtziger Jahre ausgerechnet einen Verlag, noch dazu primär einen Buchverlag, zu gründen, kann nur einem Wahnsinnigen einfallen. Die wirtschaftlichen Vorboten von Fusion und Konzentration, auch im Verlagswesen, waren damals zwar noch nicht so ausgesprägt wie heute, jedoch schon in Ansätzen erkennbar. Kein betriebswirtschaftlich vernünftig handelnder Mensch mochte damals auch nur ernsthaft an solch ein Abenteuer denken. Andere Karrierewege waren doch viel lukrativer.

Der zuständige Fachmann bei der IHK München, der dem Gründer damals eine "positive Ertragsprognose" in seiner fachlichen Stellungnahme stellte - diese war damals wie heute nötig, um an staatliche Fördermittel zu gelangen - sagte denn auch klar und deutlich: "Das ist aber die letzte Verlagsgründung, die wir hier fördern."

An dieser Stelle ein Dank an Dr. Konrad Zipperlen, auch heute noch an gleicher Stelle der Ansprechpartner, der Gründern hilft, wo es nur geht.


Die Finanzierung war also nicht das Problem, vor allem dank Eltern, die ihr Grundstück als Sicherheit zur Verfügung stellten (in der festen Hoffnung, es möglichst nie wirklich abgeben zu müssen). So konnte gleich mit den Bankern um bestmögliche Konditionen gefeilscht werden. Von Anfang an war es das Institut mit dem grünen Band der Sympathie, das sich leider in den kritischen Unternehmens-Phasen an seinen sympathischen Slogan nicht mehr so gern erinnern lassen wollte.


Bereits am Ende des erstes Halbjahres, um die Weihnachtszeit, erschienen die ersten vier Bücher, die - was ein vernünftiges "Kerngeschäft" bzw. eine "strategische Ausrichtung" (wie man heute sagen würde) betrifft - bei jedem Außenstehenden die Frage hochkommen ließ, ob denn dieser Verlagsgründung nun wirklich ein durchdachtes Konzept zugrundeliegt.

Denn es handelte sich um Charles Cordonnier's "Black Jack - Spiel und Strategie", um ein Buch über Ungarn und schließlich um die beiden Lustknaller "I hob Di gern", bayerische Gedichte und Liebesgeschichten von Renate Mayer sowie "Vom Hardl. Bekenntnisse meines alten Oberjägers", urige alte Jagdgeschichten, die bisher ausschließlich in der Autorenfamilie herumgereicht worden waren.

So unkoordiniert das auf den ersten Blick auch erscheinen mochte, so lassen sich doch schon Autorenprofile und inhaltliche Schwerpunkte des jungen Verlages erkennen:

  • * Politik und Zeitgeschehen
  • * Das interessante Sachbuch, speziell der Beginn der "exclusiven Spielebibliothek" und
  • * In der Region verwurzelte Autoren, also hier speziell "Bavarica" genannt.

Mit "Black Jack" fiel der Startschuss für eine wirklich außergewöhnliche Buchreihe. Außergewöhnlich von Inhalt, Autoren und verlegerischem Erfolg her. Durch Cordonnier's Buch kam der Kontakt zu Basieux zustande. So konnte eine spezielle Nische gefunden und besetzt werden, für die sich die großen Verlage nicht interessieren.

Autor des Ungarn-Buches war Dr. Egon F. Kasper, einst Mitstreiter von Janos Kadar, der uns Westlern die Ungarn schon während ihrer kommunistischen Zwangsjacke so sympathisch machte. Motto: "Bei uns gibt's den Kommunismus nur bis 16.00 Uhr, ab dann gilt auch hier der Kapitalismus." Kein Wunder, dass diese Ungarn eine entscheidende Rolle bei der Wiedervereinigung unseres Landes spielten.


Was macht ein Verleger, der einen unbekannten Autor zu pushen versucht ? Klar, damals wie heute wird ein Zugpferd gesucht. Und so entstand der Kontakt zu dem Schriftsteller Horst Krüger. Unvergessen der Besuch in seiner Frankfurter Wohnung, der warmherzige Empfang und die Bereitschaft, dem jungen Verleger dadurch zu helfen, dass er - der zusammen mit Istvan Bury ein fulminantes TV-Feature über die Ungarn produziert hatte - ein Vorwort zu dem Kasper-Buch verfasste.

"Ungarn - Lebenskünstler auf der Suche nach der kleinen Freiheit. Mit einem Vorwort von Horst Krüger" stand also auf der Umschlagseite des druckfrischen Exemplars.

Doch es half nichts. Das Buch floppte. Mit Ausnahme der FAZ wollte keine namhafte Zeitung das interessante Buch würdigen. Das tat weh.


In den ersten Jahren wurde auch ein anderes Thema angepackt, das damals wie heute vielen Verlagen gutes Geld bringt: Gesundheit !

So erreichte "Der Vitamin-Report" immerhin zwei Auflagen und ist restlos vergriffen. Geplant war damals ursprünglich ein Nachfolgeband zum Thema "Enzyme". Doch er wurde verschoben, weil einer der Vitamin-Buch-Autoren, der Amerikaner Dr. Heinz Hoffmann, den Kontakt zu einem besonderen Arzt herstellte.

Bei gemütlichem Beisammensein im Pfälzischen berichtete der Landarzt Dr.med Uwe Fratzer von seinen ersten Behandlungserfolgen der heimtückischen Krankheit MS, der Multiple Sklerose. Er hatte sich speziell dieses Themas angenommen, weil seine Nichte davon betroffen war.

Das Buch-Thema "MS" stand an.

Mein Gott, wer soll so ein Buch eines unbekannten Arztes von einem auch speziell im Medizinbereich völlig unbekannten Verlag kaufen ? Von der Unmöglichkeit der fachlichen Beurteilung des Stoffes gar nicht zu reden...


Was folgte, ist eine Geschichte, die einem buchstäblich den Atem nahm und hier nur kurz angerissen werden kann, weil sie an anderer Stelle zu erörtern ist.

Die enge, aber viel zu kurze Bekanntschaft mit einem großen Arzt, das Miterleben von "Maßnahmen" unserer etablierten Mediziner, die einen ihrer Außenseiter mit unvorstellbaren Mitteln bekämpften, hat tiefe Spuren hinterlassen.

Dr. med Uwe Fratzer durfte seinen Weg nicht mehr weitergehen, eine andere heimtückische Krankheit hat ihn aus dem Leben gerissen, das für noch unendlich viele MS-Patienten zumindest Linderung wenn nicht teilweise gar Heilung bedeutet hätte. Die Betroffenen wissen, wovon die Rede ist.

Das MS-Buch von Dr. Fratzer wurde in zwei Auflagen über siebentausendmal verkauft, für die geplante dritte neubearbeitete Auflage, lagen bereits Vormerkungen in dieser Größenordnung vor. Sie konnte nicht mehr produziert werden.

"Mein Gott, wer soll so ein Buch kaufen ?"

Wie man sich doch täuschen kann !

 

Der Bereich Politik und Zeitgeschehen hatte neben Tiefen auch Höhen.

Eines der größten Highlights im Leben der printul Verlagsgesellschaft hatte seinen Ursprung in einem Zeitungsartikel vom 9. März 1988. Unter der Rubrik "Internationale Gastkolumne" veröffentliche der langjährige Botschafter der Republik Italien, Luigi Vittorio Graf Ferraris, in der Frankfurter Allgemeinen den Aufsatz "Die Sehnsucht nach Hysterie."

Ferraris, Jahrgang 1928, vertrat sein Land acht Jahre lang in Bonn und fungierte auch als Staatsrat in Rom. Nie verhehlte der promovierte Völkerrechtler seine Sympathie für Land und Leute zwischen Nordsee und Alpen. Gerade deshalb las er uns Germanen die Leviten.


Der Artikel schlug ein wie eine Bombe. VIP`s wie Alt-Bundespräsident Prof. Karl Carstens, Springer-Verlags Chef Dr. Heinz Götze (der wiss. Springer-Verlag), der Historiker Karl Dietrich Bracher, die heutige Kanzler-Beraterin Brigitte Sauzay, der spätere Bundesbank-Chef Dr. Hans Tietmeyer oder der WDR-Journalist Heinz Werner Hübner (um nur einige Namen zu nennen) äußerten sich in Briefen zustimmend, teilweise sogar begeistert.

Unabhängig von diesen Briefen entstand im printul-Büro beim Lesen des FAZ-Aufsatzes die spontane Idee, ein Buch mit Luigi Ferraris zu diesem Thema zu machen. Flugs wurde an den Grafen ein entsprechender Brief geschrieben.

Die Hoffnung jedoch, zustimmende Antwort zu erhalten, war natürlich gering. Schließlich leben wir in Deutschland, da läßt sich ein bekannter und renommierter Mann nicht darauf ein, in einem jungen und unbekannten Verlag zu publizieren. So wurde z.B. ein Brief an den damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker erst gar nicht beantwortet.

Nicht so im Fall des Italieners. Die Idee gefalle ihm, schrieb Ferraris im prompten Antwortbrief und schnell wurde ein Termin in Frankfurt im Theater am Turm vereinbart. Verleger - zur seriösen Unterstützung mit Publizistik-erfahrenem Vater angereist - und Autor Luigi Vittorio Ferraris wurden schnell einig.

Was sich in den nächsten Wochen abspielte, war eine hoch-anregende italienisch-deutsche Kooperation mit Ferraris und mit Inge Adams, seiner engen Mitarbeiterin in der italienischen Botschaft.






printul Verlagsgesellschaft mbH

Institut Francais de Munich
Islituto Ilaiiano di Cultura Monaco

DIE DEUTSCHEN
IM SPIEGEL DES AUSLANDS

EINLADUNG
ZUR
PODIUMSDISKUSSION

In Zusammenarbeit mit:

Kulturreferat
der Landeshauptstadt München
printul Verlagsgesellschaft mbH München


Prof Luigi Vittorio Graf Ferraris, italienischer Botschafter in Bonn von 1980 bis 1987, ist heute Staatsrat und Professor für internationale Beziehungen an der Universität Rom.

Während seiner Bonner Amtszeit hat er die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien durch vielfältige Aktivitäten ausgebaut.

Seine Impressionen über Deutschland und die Deutschen hat Graf Ferraris 1988 in dem Buch "Wenn schon, denn schon - aber ohne Hysterie. An meine deutschen Freunde" zusammengefaßt. Dieses Buch hat ein außergewöhnliches Echo ausgelöst und gilt inzwischen als Standardwerk für die Beziehungen zwischen Deutschen und Italienern.

 

Anne-Marje Le Gloannec, französische Politologin, befaßt sich wissenschaftlich mit Fragen der internationalen Politik

Nach einem längeren Aufenthalt in den USA arbeitet sie derzeit am Forschungsinstitut für internationale Politik und Sicherheit, der Stiftung Wissenschaft und Politik, in Ebenhausen bei München. Dabei gilt ihr spezielles Interesse der deutsch-deutschen Entwicklung.

1985 veröffentlichte sie "Un Mur à Berlin", 1989 schrieb sie "das Buch zum Ereignis" (FAZ) "les Allemagnes en Europe", dessen deutsche Ausgabe im Herbst 1990 unter dem Titel "Die deutsch-deutsche Nation, Anmerkungen zu einer revolutionären Entwicklung" erscheint. In der französischen Publizistik gilt sie derzeit neben Alfred Grosser und Joseph Rovan als die Deutschlandexpertin.

Dieter Schröder, München, ist Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung


Der Direktor
des Institut Francais de Munich
und der Direktor
des Istituto Italiano di Cultura Monaco


geben sich die Ehre,
zur folgenden Veranstaltung

PODIUMSDISKUSSION

am Montag, den 2. Juli 1990, 19.15 Uhr
im Kulturzentrum Gasteig München, Black Box
einzuladen.


Unter dem Thema:


DIE DEUTSCHEN
IM SPIEGEL DES AUSLANDS
werden Anne-Marie Le Gloannec und Graf Ferrari
unter der Moderation von Herrn Dieter Schröder
zu Kurzreferaten und Diskussionen
zur Verfügung stehen.


Voraussichtliches Ende der Veranstaltung: ca. 22.00 Uhr

Der Erfolg von "Wenn schon denn schon - aber ohne Hysterie. An meine deutschen Freunde" ließ nicht lange auf sich warten. Der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher ließ es sich nicht nehmen, das kleine Bändchen mit dem Vorwort von Joachim Fest in der Bonner Parlamentarischen Gesellschaft persönlich vorzustellen. "Tout Bonn" war vertreten, die Medien berichteten entsprechend. Das sorgte schnell für das zweite Ingangsetzen der Druckmaschine.

Angespornt von diesem, vor allem auch hinsichtlich PR, Erfolg des jungen Verlags sollte ein weiteres Buch in der neuen Reihe "Die Deutschen im Spiegel des Auslands" den beginnenden Höhenflug fortführen.


Es war gerade die Zeit der dramatischen politischen Umbrüche. Der Osten öffnete sich urplötzlich und die Menschen dort forderten friedlich ihre Freiheit ein. In Frankreich machte das Buch einer jungen Politologin "La nation orpheline. Les Allemagnes en Europe" aus dem renommierten Verlagshaus Calmann-Lévy Furore. "Eine brillante Analyse" resümierte Gordon A.Craig in der New York Book Review.

"Zeigt Deutschland in seiner reichen, sehr dichten Komplexität" schrieb Le Monde über das tiefgründige Buch von Anne-Marie Le Gloannec, das verständlich macht, warum die innere Einheit viel länger braucht als die politische.

Höhen und Tiefen. Die deutsche Ausgabe bei printul floppte. Dabei hatte doch auch die Star-Fotografin Barbara Klemm ihre Zustimmung zur Verwendung eines ihrer wohl beeindruckendsten Schnappschüsse der damaligen Ereignisse auf dem Buch-Cover erteilt.

Hauptursache des Mißerfolgs war, nicht zuletzt wegen des penetranten Sparzwangs, der schlimmste Fehler eines Verlegers bei der Veröffentlichung eines ausländischen Buches: mangelnde Sorgfalt bei der Auswahl des Übersetzer !

Wertvolle Zeit wurde mit einem Blindgänger dieses Genres vertan. Viel zu spät wurde daraufhin der renommierte Hanswilhelm Haefs beauftragt. Er hat innerhalb kürzester Zeit Hervorragendes geleistet. Doch der Zug war inzwischen abgefahren.


Diesem Rückschlag folgte eine schwere Krise des Verlags.

"Darf ich um ihren Rückruf bitten!" Das Abhören dieser Ansage des Bankers auf dem Anrufbeantworter bei spätabendlicher Rückkehr von auch physisch anstrengenden Verkaufs-Reisen bedeutete jedesmal einen derartigen Schlag in die Magengegend, dass man sich rückblickend nur wundern kann, diese Jahre - ja, es waren nicht kritische Monate, sondern Jahre! - überhaupt durchgestanden zu haben.

Denn beim Rückruf am nächsten Morgen folgte die durchaus freundliche, inzwischen aber stereotypisch vorgetragene Aufforderung:

" Sie müssten mal wieder etwas nachschießen auf Ihrem Konto!"

Nachschießen ? Mein Gott, womit denn ?

Inzwischen war ohnehin bereits das Familienumfeld angegangen worden (wer sonst ?), man nutzte dabei auch steuerlich interessante Modelle, um von außen "nachzuschießen" und wenigstens im Fall des - damals durchaus wahrscheinlichen - Verlustes der Beteiligung wenigstens den Finanzminister mit ins Boot zu nehmen. Das machen einem ja viele vor.


Jeder Tunnel hat auch einen Ausgang. Aus den prägenden und nachhaltigen Erfahrungen der Unternehmenskrise vor allem mit Banken und anderen Gläubigern, entwickelten sich Vision ("Spinnen"), Idee ("der Sache nähertreten") und schließlich fertiges Konzept ("Just do it"!), dieses Knowhow des Krisenmanagements fortan professionell zu nutzen. So fiel die gottlob rechtzeitige Entscheidung, den Verlag vorerst Verlag sein zu lassen, und eine andere Erwerbstätigkeit anzugehen, die eine Mark übrigläßt.

Es entstand die Unternehmensberatung, die inzwischen floriert und jetzt die Mittel freisetzt, den inzwischen etwas durchhängenden Verlag wieder mit frischem Leben - sprich mit verlegerischen Aktivitäten - zu erfüllen.


Die Verbindung von Business und Medien ist es, die die zukünftige Ausrichtung - jetzt trifft der Begriff "strategische Ausrichtung" - der printul Verlagsgesellschaft prägen wird. Hauptzielgruppe sind vornehmlich Menschen, die unter Unsicherheit risikobehaftete Entscheidungen treffen müssen. Und davon wird es zukünftig immer mehr geben.


Doch zurück zum Anfang der Story, zum Handelsregister. Dort heißt die schon zitierte Position: "Vorstand, Persönliche haftende Gesellschafter, Geschäftsführer, Abwickler". Die Zeichen stehen gut, dass neben dem Begriff "Abwickler" auch in Zukunft nie ein Name stehen wird. Allen, die dazu beigetragen haben, gilt hier Dank.


An erster Stelle sind das die Autoren, denn bei der printul Verlagsgesellschaft herrscht immer noch die (inzwischen altmodische) Vorstellung, dass es die schreibenden Köpfe sind, die einen Verlag prägen. Mit den meisten ist der Verleger inzwischen auch freundschaftlich verbunden.

Während hierzulande leidenschaftliche Debatten über Stolz und (Leit-)Kultur geführt werden und damit unterstreichen, dass Ferraris' Ansichten über die Hysterie der Deutschen aktueller denn je sind, hat sich printul von Anfang an von der alten Weisheit leiten lassen, dass der Geist nicht ortsgebunden ist.

So bilden waschechte Germanen die Minderheit unter der Autorenschaft. Länder wie die USA, Ungarn, Frankreich, Italien und Belgien haben ihr Denken geprägt. Und die anderen haben vielfältige Erfahrungen in den verschiedensten Regionen dieser Erde gemacht, wie der Kinderarzt Dr. med. Alfred Jahn, dem das ZDF einst ein bewegendes Portrait widmete, um an seinen legendären Einsatz während des Vietnam-Krieges auf dem Hospitalschiff "Helgoland" zu erinnern.


Verlag ist Kultur. So sollte es zumindest sein.

Und Kultur bedeutet vor allem Vielfalt und geistige Anregung.

Im Denken, im Handeln, im Sprechen.

So soll es auch zukünftig bleiben.

Zumindest bei der printul Verlagsgesellschaft.


München, im Herbst 2003

S.U.




Impressum | printul Verlagsgesellschaft mbH D 80016 München Postfach 201638 
D 82538 Geretsried b. München Frauenschuhweg 3  Tel. 08171-965095 Fax. 08171-62269


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